Wasser zeichnen
Auf dieser Seite stelle ich Dir nun das Zeichnen von Wasser vor. Wasser zu zeichnen heißt nicht einfach nur eine Pfütze auf dem Boden oder eine Träne auf einer Wange zu zeichnen. Wasser zeichnen bietet einem viel mehr Möglichkeiten, besonders ein bestehendes Bild aufzupeppen.
Dabei folgt es ebenfalls gewissen Regeln, in erster Linie der Schwerkraft. Hier möchte ich Dir einige Tipps aufzeigen, wie man interessante Wasser Effekte in sein Bild einbauen kann.
Die 3 Zustände
Wasser ist nicht immer gleich Wasser. Wie jeder sicherlich weiß, kann Wasser nicht nur flüssig, sondern auch gasförmig und fest sein.
Der gasförmige Zustand begegnet uns zum Beispiel im Alltag in Form von Wolken. Für Eis muss man auch nicht zwangsläufig an die Pole fahren; ein Blick in den Kühlschrank, eine Eisdiele oder in ein Glas gekühltes Wasser genügt. In flüssiger Form findet man es am häufigsten.

Regen
Ob Nieselregen, normal starker oder richtig starker Regen- er wird in einem Bild meistens als einfache Striche dargestellt. Dort wo die Tropfen auf dem Boden auftreffen kann man einen etwas länger andauernden Regen gut mit konzentrischen (ovalen) Kreisen darstellen.
Wenn man nun noch eine Windrichtung bestimmen möchte, sollte man beachten, dass der Regen dann in diese Richtung geblasen wird.

Wellen
Wellen an der Küste, am Strand oder auf dem offenen Meer sind alle völlig unterschiedlich, da die Wellen zu einem Großteil vom Meeresboden, aber auch vom Wind und den Gezeiten bestimmt werden.

Ein Bild auf offender See darzustellen erfordert in jedem Fall eine Horizontlinie unter der sich die Wellen wiegen.
Sieht man von der Küste aufs Meer hinaus, kann man auch noch die Küstenlinie am unteren Rand des Bildes einzeichnen.
Sind die Wellen stärker oder will man die Brandung zeichnen, sollte man die Gischt (Schaumkrone auf der Welle) nicht vergessen. Auch Schatten können die Welle plastischer (dreidimensionaler) aussehen lassen.


Weitere Techniken
- Eine sehr schnelle und einfache Art Wellen auf einer Wasserfläche (es muss ja nicht immer das Meer, es kann ja auch mal ein See sein) darzustellen, ist es mit einem dicken Filzstift dunkle Schatten auf die Oberfläche zu zeichnen.
- Wasser bewegt sich um Objekte herum und bricht in Tropfen auf.
- Es fließt in irregulären Mustern. Wassertropfen auf der Haut lassen sie naß aussehen. Weniger ist aber mehr!