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Comics und Mangas zeichnen

Ich habe diese beiden Arten der Bildgeschichten einmal zusammen gelegt, da sie sich im Wesentlichen nur durch den eigentlichen Zeichenstil unterscheiden.

Wo Mangas noch feste Merkmale besitzen um als solche erkennbar zu sein, gibt es bei den westlichen Comics eigentlich keine vorgesetzten Stile, an die man sich halten muss, damit ein Comic zu einem Comic wird.

Ein westlicher Comic kann sehr realistische Darstellungen aufweisen (Beispiel Marvel oder DC Comics wie Batman, Superman, Spiderman und Co.) als auch verniedlichte, abstrakte oder eigene Stile (von Mickey Mouse über Asterix bis Lucky Luke, Tim & Struppi ist wirklich alles vertreten und möglich).

Wichtig wäre auch der Unterschied zwischen einem Comic und einem Comicstrip. Der Comicstrip besteht aus nur sehr wenigen Bildern (1-5 Paneele) und stellt in erster Linie den Höhepunkt einer Geschichte, also eine Pointe dar. Der Comicstrip will unterhalten und aufmuntern und/ oder zum Denken anregen.

Dabei besteht auch ein Unterschied zur Karikatur. Während sich eine Karikatur zumeist auf die Darstellung echter, lebender oder verstorbener Personen bezieht und meistens in Form von Kritik oder Satire gesellschaftliche oder politische Themen behandelt, kümmert sich der Comicstrip um alle Themenbereiche und meistens mit Alltagssituationen (diese können je nach Figur natürlich von der Realität abweichen). Als typische Comicstrips wären beispielsweise Garfield, Willy Wacker oder Häger zu nennen.

Der Comic selbst stellt eine komplette, komplexe Geschichte üuber mehrere Bilder und mehrere Seiten dar. Dabei kann diese Geschichte, ähnlich einer TV Serie, so aufgebaut sein, dass diese jeweils pro Band bzw. Buch in sich abgeschlossen ist oder episodenmäßig aufeinander aufbauen.

Oftmals wird auch gern eine Kombination genommen; die Geschichten sind dann in sich abgeschlossen, haben meistens keine Konsequenzen auf nachfolgende Geschichten aber auf frühere Ereignisse wird dennoch gern angespielt.

Bei einem Manga verhält es sich eigentlich genauso wie bei dem Comic selbst. Nur ist hier der Zeichenstil, welcher in erster Linie japanisch oder chinesisch geprägt ist, das Entscheidende.

Zudem wird ein Manga nicht von links nach rechts gelesen, wie es im Westen üblich ist, sondern ganz nach japanischer Kultur von rechts nach links (also praktisch von hinten nach vorne).

Generell und insbesondere bei Mangas haben Bildergeschichten bestimmte Zielgruppen, die sie ansprechen möchten. Diese wird durch die Geschichte und nicht zuletzt durch den eigentlichen Zeichenstil bestimmt.

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